Do
10
Jun
2010
Die katholische Kirche und der Kinderquälskandal
In den letzten Monaten musste ich in TV- und Radiobeiträgen sowie in Zeitungsartikeln und Internetforen einiges lesen, was ich hier verdichtet als "Einlassungen zur Imagepflege der katholischen Kirche" wiedergeben möchte. Damit möchte ich nicht behaupten, dass die Mehrheit der Katholikinnen und Katholiken diese Aussagen für rundum richtig hält. Viele sehnen sich, so will ich hoffen, nach einem glaubwürdigen, menschenfreundlichen Christentum, das nach dem Vorbild Jesu festgefahrene Macht- und Denkstrukturen in Frage stellt.
Doch zu den "Einlassungen":
In anderen nicht-katholischen Institutionen und vor allem in Familien gibt es auch Missbrauch. Zahlenmäßig sogar noch viel mehr, als in Institutionen der katholischen Kirche. (Siehe z.B. Matthias Mattusek in der Talkshow "Anne Will" am 11.4.)
Richtig, und das hat auch nie jemand bestritten. Aber wie würde es wirken, wenn ein Sohn, dessen Vater regelmäßig die Mutter verprügelt, in der Presse äußert: „In anderen Familien wird auch geschlagen. Bei der Großfamilie Müller zahlenmäßig sogar noch mehr als bei uns.“? Sich beim Bekanntwerden eigener Fehlleistungen hinter den Fehlleistungen anderer zu verstecken, ist ganz schlechter Stil und untergräbt die Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche zusätzlich. Zudem: Mit der hierarchisch angeordneten, systematischen Geheimhaltung des Phänomens steht die katholische Kirche zur Zeit alleine da. Was nicht heißen soll, das nicht eines Tages auch in islamischen, buddhistischen, jüdisch-orthodoxen oder kommunistischen Institutionen ein solcher Umgang mit Kinderschändung auffliegt.
Die Presse fährt eine Hetz-Kampagne gegen die katholische Kirche. (Siehe z.B. den Kommentar von "Lügenpresse" zu dem ZEIT-Artikel "Wir fühlen uns bedrängt" vom 19.2. In dem Artikel beschreiben jetzige Schülerinnen und Schüler eines Jesuiteninternats, dass sie sich von der Presse bedrängt fühlen, ihnen an einem beschuldigten Pater aber eigentlich nichts Schlimmes aufgefallen sei.)
Es stimmt sicher, dass für die Medien die „Fallhöhe“ zwischen moralischem Anspruch und moralischem Versagen bei der katholischen Kirche besonders anziehend ist. Auch handelt es sich bei den Betroffenen, z.B. von Jesuitengymnasien, um Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, nicht um die sogenannte Unterschicht, deren Missbrauchserlebnisse die bürgerlichen Zeitungsleser vermutlich weniger interessiert. Die Odenwaldschule hat ja auch als nicht-kirchliche Einrichtung ein breites Presseecho gefunden.
Davon abgesehen: „Die Presse“ gibt es in Deutschland zum Glück nicht. Neben antiklerikalen Entgleisungen finden sich auch proklerikale Entgleisungen und bemüht nüchterne Berichte und Reportagen. In der Regel sind es die Fakten, die gegen das Verhalten katholischer Institutionen im Umgang mit Tätern und Opfern sprechen. Das systematische Vertuschen und das Versetzen der Täter, das bis heute neuen Missbrauch (z.B. in Ländern der dritten Welt) nach sich zieht, ist ein Skandal, der glücklicherweise auf ein breites Interesse stößt. Ohne die mediale Berichterstattung und die Anteilnahme der Öffentlichkeit würden etliche katholische Einrichtungen und Orden sehr wahrscheinlich noch immer keinen Anlass zum Überdenken und Handeln sehen.
Homosexualität ist eine Sünde, die zur Pädophilie führt. (Siehe z.B. Kardinal Bertone, Chefdiplomat des Pontifex, am 13.4. in der SZ)
Dies mag man glauben. So wie man glauben kann, dass das Verbot von Kondomen Gottes Wille für die Menschen ist, dass Sex vor der Ehe Sünde ist, und dass Hexen und Zauberer getötet werden sollten. Ich selbst tendiere hier zu einer anderen Auffassung. Die Aussage ist jedoch interessant, weil sie etwas erklärt: Es hat immer homosexuelle Kleriker gegeben. Ein Orden wie der jesuitische ist sich dieses Problems bewusst (das nur aufgrund der katholischen Sexuallehre ein Problem ist) und hat auf die Kraft der Gnade, des Gebetes, der Beichte und in den letzten Jahrzehnten auch auf Therapien gebaut. War ein Mitbruder diesem „Laster“ verfallen, sollte er sich möglichst unauffällig verhalten und Gott um Gnade bitten, dass er ihn aus der "Sünde" erlöse. Da Pädophilie oder sadistische Neigungen als ein ähnliches Laster betrachtet wurden, hat man hier auch denselben „Lösungsweg“ beschritten: Beichten, Schweigen, auf Gnade hoffen, oder ganz "fortschrittlich": in Therapien schicken und dann woanders in die Jugendarbeit entsenden.
In der katholischen Kirche gibt es weniger Homosexuelle als außerhalb derselben. (Siehe z.B. Christoph Pilars de Pilars Kommentar vom 15.2. auf orden-online.net zu seinem eigenen Artikel "Auch ein Pater hat ein Recht auf Fairness")
Als absolute Zahl sicher richtig. In Relation schwer zu erfassen. Wie will man die Anzahl homosexueller Kleriker ermitteln? Jedem ein Zettelchen geben mit der Bitte anzukreuzen „bin schwul“, „bin nicht schwul“, „weiß ich noch nicht“, „sag ich nicht“?
Schuld sind die 68er und die „Diktatur des Relativismus“, in der Pornographie und Dekadenz dank eines Werteverfalls nur so wuchern.
(Siehe z.B. Bischof Mixa oder Martin Lohmann in seinem Artikel "Schuld ist nicht das System" in der FAZ vom 5.2.)
Ich kenne mehrere Menschen, die in den 40er Jahren in katholischen Internaten waren und bis heute die Verletzungen dieser Zeit als Bürde mit sich tragen. Belege dafür, dass solche Übergriffe in den letzten Jahrzehnten angestiegen sind, dürften sich schwer finden lassen. Eher lässt sich belegen, dass ein Wertewandel hin zu einem größeren Bewußtsein über die Folgen von Missbrauch und für die Würde von Kindern stattgefunden hat. Ein Problem unserer Tage ist allerdings die Verbreitung von Kinderpornographie durch ein globales und rechtlich schwer zu fassendes Internet.
Die angeblichen Opfer, die sich laut äußern, tun das aus niederen Beweggründen. (Siehe z.B. wiederholt "Rolli Rollator" oder "AKO10" in ihren Kommentaren zu "Auch ein Pater hat ein Recht auf Fairness" auf orden-online.net.)
Man nenne mir ein sich outendes Opfer der katholischen Kirche, dass dank seiner öffentlichen Äußerungen irgendwie Karriere gemacht hat, zu Reichtümern gelangt ist, Menschen für seine/ihre Partei gewonnen oder anderweitig belegbaren Profit daraus gezogen hat. Dieser infame Versuch, die wenigen Menschen, die sich in die Öffentlichkeit trauen, schlecht zu machen, indem ihre Motive angezweifelt werden, ist einer der Gründe, warum viele lieber seit Jahrzehnten schweigen und daran fast ersticken.
Ein Gegenbeispiel möchte ich abschließend nennen: Sinead O' Connor, die seit Anfang der 90er einen Kampf gegen den Missbrauch und seine Vertuschung innerhalb der katholischen Kirche führt, hat ihrer Karriere dadurch einen deutlichen Dämpfer verpasst.
Mo
19
Apr
2010
Kindesmissbrauch als gesamtgesellschaftliches Phänomen - eine Buchrezension
Auf dem Buchrezensions-Blog "common reader" stelle ich den autobiographischen Roman "Fast eine Kindheit" von Hans-Georg Behr vor. Darin werden viele Arten von missbräuchlichem Umgang mit einem Kind als gesellschaftlicher Alltag beschrieben. Neben Drill, Prügelstrafe, sexuellen Übergriffen und Mutter-Sohn-Verstrickung, nimmt die Darstellung eines katholischen Internats viel Raum ein. Behr zeichnet ein genaues, bedrückendes und differenziertes Bild davon wie sich schuldhaft erlebte Sexualität, durch die Generationen weitergereichter Missbrauch, Bespitzelung, Misstrauen, Hierachie und Sozialdarwinismus hinter Maske der Maske der Frömmigkeit zu einem seelenzerstörenden System verbinden.
Das Buch spielt in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts, also der Zeit, in der Pater Stüper (Aloisiuskolleg) aufwuchs und Pater Statt (Canisiuskolleg) geboren wurde.
Do
15
Apr
2010
Hat die katholische Amtskirche als "System" Schuld auf sich geladen?
Ich möchte zu dieser Frage zwei Artikel einander gegenüberstellen. Leserinnen und Leser mögen sich ihre eigene Meinung bilden.
Martin Lohmann, Schüler des Bonner Aloisiuskollegs, CDU-naher Katholik und Publizist schrieb am 5.2. in der FAZ "Schuld ist nicht das System".
Paolo Flores d'Arcais, politischer Philosoph, Theoretiker der italienischen Linken und Publizist schrieb am 13.4. im Tagesspiegel "Die Verliese des Vatikan". Diesem Artikel zufolge wurde die staatliche Aufklärung von Missbrauchsfällen in der katholischen Amtskirche von höchster Stelle jahrzehntelang systematisch verhindert.
Fr
26
Mär
2010
Pater Stüper - ein Traum
Meine Gymnasial-Zeit habe ich auf dem Aloisius-Kolleg in Bonn-Bad-Godesberg verbracht, einer jener Schulen, die zur Zeit wegen Missbrauchsfällen in den Medien sind. Der damalige Schulleiter,
Pater Ludger Stüper, war dafür bekannt, leidenschaftlich gerne Knaben zu fotografieren, am liebsten nackt. Auf dem Schulhof wurde von seinem riesigen Penis gesprochen, den manche
Internatsschüler sahen, wenn sie beim Duschen vom nackten Ober-Pater gemustert wurden oder als "Auserwählte" mit ihm und Pater Theo Schneider, seiner rechten Hand, einen Segeltörn mit
FKK-Einlagen machten. All das war damals kein Geheimnis. Wir Nicht-Internatsschüler fanden die Geschichten seltsam und anzüglich und misstrauten den Jesuiten noch mehr. Schlaflose Nächte
hatten wir jedoch nicht, und unseren Eltern konnten wir schon unsere eigenen Sorgen oft nicht anvertrauen, wie dann die der schnöseligen Internatsschüler?
2004 veröffentlichte Miguel Abrantes Ostrowski ein Buch über seine Internatszeit am AKO, in dem er einige der bekannten Vorfälle zu lümmelhaften Anekdoten verdichtete. Interessiert hat
sich außerhalb der "AKO-Familie" kaum jemand für dieses Buch, bis Pater Klaus Mertes (er wurde in Bonn geboren und besuchte sechs Jahre lang das AKO) im Januar 2010 mit Nachdruck die
Aufdeckung von Missbrauchsfällen am Berliner Canisius-Kolleg vorantrieb.
Miguel Abrantes Ostrowski meldete sich erneut zu Wort und bekräftigte in Zeitung und Fernsehen, dass auch am AKO einige Erzieher ihr Amt gegenüber den Heranwachsenden missbraucht
haben. Wie zu erwarten, solidarisierten sich nun viele ehemalige AKO-Schüler mit den Tätern. Christoph Pilars de Pilar wertet die Vorwürfe gegen Pater Stüper als "Rufmord an einem
honorigen Mann" (Generalanzeiger am 13.2.2010).
Bereits am 12.2. wurde auf Orden-online ein Brief von de Pilar veröffentlicht, der die Vorwürfe als Lügen abtun soll. Kurz darauf drückten rund 500 ehemalige Akoschüler und Schülereltern der Schule ihre
Verbundenheit in einem offenen Brief aus. Auch
Martin Lohmann zeigte sich in der Freien Welt solidarisch mit der Schule und nannte Pater
Schneider einen der "Feinsten und Sensibelsten".
Ein vergleichbares Verhalten ist oft in Kleinfamilien zu beobachten. Ein Kind wird vom Vater (oder auf andere Weise von der Mutter) missbraucht und die Mutter solidarisiert sich mit dem
Vater. Es heißt: Das Kind trägt die Schuld für die Vorfälle, oder hat sie erfunden, um Aufmerksamkeit zu bekommen, oder zumindest übertrieben, denn es sei doch alles nicht so schlimm. Wir
ekeln und fürchten uns vor den Opfern. Wir köpfen die Überbringer schlechter Nachrichten. Wir hassen die, deren Narben daran erinnern, dass wir lügen.
Vor eingen Nächten hatte ich folgenden Traum: Ich laufe durch Bad Godesberg, am Fuße des Hügels, auf dem das Aloisiuskolleg thront. Nun bin ich erwachsen, stärker und freier. Ich sehe Pater
Stüper auf mich zukommen. Ich plane, ihm ohne Vorwarnung in die Fresse zu schlagen. Als ich näher komme, bemerke ich, dass er noch sehr kräftig und vital wirkt. Ich denke: Einfach schnell
zuschlagen, das schaffst du. Dann tauchen plötzlich Männer in meinem Alter auf - breitschultrig, stiernackig, in schwarzen Anzügen. Sie stellen sich schützend um den Pater. Ich denke: Ich mach's
trotzdem, ich muss nur ganz, ganz schnell sein. Dann stehe ich vor Pater Stüper. Sein Blick auf mich ist hart und abschätzig. Ich gebe ihm die Hand und bin kurz froh, dass er sie nimmt.
In Verbundenheit nur mit den Betrogenen, Missbrauchten, Enttäuschten, Entmachteten, Ausgenutzten, Übergangenen und Ungehörten.
Anselm Neft
Mi
10
Mär
2010
Leipziger Buchmesse
Dieses Jahr lese ich viermal aus fünf Büchern auf der Leipziger Buchmesse. Mehr unter Termine.
Do
25
Feb
2010
Ein Gespräch mit Helene Hegemann
Zur Zeit liege ich fiebernd auf durchgeschwitzter Matratze. Ab und an erscheint mir Helene Hegemann und streicht mir das Haar aus der Stirn. Dabei unterhalten wir uns auch. Hauptsächlich über ihr Buch Axolotl Roadkill. Ein Protokoll unserer Gespräche findet sich hier:
http://common-reader.de/ .
P.S.: Die Axolotl-Idee hat sie aus meiner Geschichte "Der Ring, das Kind, die Krokodile" (Die Lebern der Anderen, Ullstein Januar 2010) geborgt. Aber das ist okay.
Di
19
Jan
2010
"Die Lebern der Anderen" ist erschienen
In diesen Tagen ist mein Buch "Die Lebern der Anderen" bei Ullstein erschienen und kann im Buchhandel, bei Amazon oder mir persönlich erworben werden.
Es handelt sich um einen auch für mich undurchsichtigen Mix aus Beobachtungen, Erfahrungen und Halluzinationen, die sich im Laufe der letzten vier Jahre zu einem teils fröhlichen, teils grotesken Kurzgeschichten-Zyklus verdichtet haben.
Der Plot lässt sich so zusammenfassen: Ein Bursche vom Land sucht sein Glück ausgerechnet in Berlin und wundert sich: 1-Euro Jobs, Vampire im Hinterhaus und ein Winter, der alles tiefgefriert, was nicht in der Nähe eines Kohleofens steht. Aber der wackere Ich-Erzähler findet auch die große Liebe, das Jessner-Eck und Gott in den Rillen einer Tischplatte.
Die Buchpremiere findet am 11.2 zusammen mit dem Liedermacher Jan Koch im Klub der Republik statt. Am 28.1. proben Jan und ich bereits vor Publikum, und zwar im ORI in der Friedelstraße in Neukölln.
Di
19
Jan
2010
Neuer Blog für Buchrezensionen
Ein neuer Blog ist online. Darin besprechen Menschen, die leidenschaftlich gerne lesen, belletristische Bücher. Ins Leben gerufen wurde "the common reader" von der Bloggerin Madame Modeste. Zur Zeit schreiben dort "casino", "engl", Isabel Bogdan, "Kaltmamsell", Mek, "Percanta" und ich über Bücher, die begeistern, aufwühlen, nerven, abstoßen, verwirren oder andere Anlässe bieten, Worte über sie zu verlieren.
Sa
05
Dez
2009
"Götter, Gurus und Gestörte" ist erschienen
Christian Bartel und ich haben ein Buch mit Kurzgeschichten zusammengestellt. Thema: Religion. Das Ergebnis dieses Unterfangens ist diese Woche im Satyr-Verlag erschienen, und wäre ich die Bibel, würde ich sagen: Und der Herr sah alles an und sprach: Nicht schlecht.
Was enthält der prächtige Band im Einzelnen? Dies:
Ahne plaudert mit Gott über das Böse in der Welt.
Anonyma hadert mit missionierenden Atheisten.
Alexander Bach nähert sich auf dem Fahrrad den edlen Wahrheiten Buddhas.
Christian Bartel erklärt die Entstehung des Black Metal und berichtet von türkischen Freidenkern.
Martin Betz findet Gott unter Bauarbeitern.
Nico Czaja schickt einen listigen brasilianischen Waldgeist in die Großstadt.
Eugen Egner orakelt in einer seiner apokryphen Apokalypsen von Dreck und Kuchen.
Horst Evers versucht sich an einem Gottesbeweis.
Christian Gottschalk entwickelt sich vom Christen zum Agnostiker zum Nihilisten zum Hedonisten und wieder zurück.
Uli Hannemann tut im grimmen Winter ein Werk der Nächstenliebe.
Nils Heinrich errichtet der blasphemischen Bärbel ein Denkmal.
Jess Jochimsen erlebt sein ganz privates Pfingstwunder.
Sylvia Jungenkrüger erlebt einen fröhlichen Ramadan in Kuala Lumpur.
Florian Kalff würdigt jesuitische Erzieher und preist der Eifel herbe Weiten.
Francis Kirps lässt Odins Ross Sleipnir über alle acht Beine stolpern.
Peter Köhler bittet indische Gurus zum Tanz.
Thomas Lienenlüke entwickelt Patchwork-Religiosität konsequenten zur marktfähigen Geschäftsidee weiter.
Sheila Mysorekar und Philipp Schäfer unterziehen größere und kleinere Religionen einem "Stiftung Warentest".
Anselm Neft erleidet den Fluch der Hammelhexe.
Talita Oliveira unterhält sich mit Allah über den Kauf von Unterhosen.
Jakob Reil ruft die Weltglaubensmeisterschaften aus.
Jochen Reinecke bastelt Gott.
Lea Streisand sucht spirituelle Vorbilder, erlebt aber nur den Fall der Mauer.
Volker Surmann ringt in der ostwestfälischen Provinz mit Gott, dem Tod und einem Hund.
Sabine Trinkaus gewährt intime Einblicke in den Himmel.
Ella Carina Werner lehrt uns das richtige Beten.
Franziska Wilhelm zelebriert mit schwererziehbaren Jugendlichen Krippenspiele im ostdeutschen Örtchen Stotternheim.
Lino Wirag präsentiert die barocken Derbheiten des heiligen Anselmus.
