Der aktuelle Roman: "Die bessere Geschichte"


 

Ein Internatsroman. Eine tragische Liebesgeschichte.

Eine packende Story über Führung und Verführung.

 

Der sensible Tilman Weber ist 13, als er auf ein Internat

an der Ostsee kommt. Erst fühlt Tilman sich sehr

allein in der „Freien Schule Schwanhagen“. Dann aber

verliebt er sich in Ella und findet Aufnahme in ihrer

Schülergruppe. Die wird geleitet von dem sehr

unkonventionellen Lehrerpaar Wieland. Als er sich

schließlich zwischen Ella und der „Familie“ entscheiden

muss, kommt es zur Katastrophe.

 

27 Jahre später. Der bekannte Schriftsteller Tilman Weber

erhält einen Telefonanruf. Es ist Ella, die ihn zur Beerdigung

einer Mitschülerin einlädt. Bei dem Treffen will Ella die

sexuelle Gewalt von damals öffentlich machen.

Tilman will das auf keinen Fall…

 

 

 

Pressestimmen

 

"Ein Roman, der die Schweigeroutine durchbricht und von sexueller Gewalt  gegenüber Kindern erzählt, der dafür eine Erzählform und Sprache findet, führt unabdingbar in ein Tal der Schmerzen. [...] Wer hinschauen will, lese diesen mutigen wie bewegenden Roman." (Christian Metz, FAZ, 16. Juli 2019)

 

"Der Roman ist hochspannend bis zum Schluss. Er bewegt das Gemüt und  regt zum Nachdenken an." (Alexander Kühn, MDR Kultur "Unter Büchern", 22. Juni 2019)

 

"Es geht um die Geschichten, die wir uns selbst über uns erzählen, um unser Leben zu begreifen." (Christian Möller, WDR 3 "Gutenbergs Welt" , 22. Juni 2019)

 

"Anselm Nefts "bessere Geschichte" funktioniert wie ein Rührstab im Teig unserer vermeintlichen Erkenntnisse über Missbrauch. Er walkt alles durch, was wir zu wissen glauben, und macht damit nichts besser, beschwichtigt nicht, relativiert nicht. Im Gegenteil. Er schafft Tiefe in einer oft flachen Auseinandersetzung. Ein gewichtiges Buch, ein großes Buch - und ein zusätzlich auch noch gut geschriebenes. Was ja auch nicht zu unterschätzen ist." (Jürgen Deppe, NDR Kultur, 26. Mai 2019)

 

"Das ist kein angestrengtes Debattenbuch, kein PR-wirksamer Schlüsselroman, sondern kluge, berührende Prosa... packend und grandios beschrieben." (Pascal Fischer, SWR2 lesenswert Magazin,  19. Mai 2019)

 

"Dieser Roman ist außerordentlich mutig, weil er sich traut, den Missbrauch jenseits von Täter-Opfer-Schemata zu erzählen.“ (Nina Apin, taz, 15. Mai 2019)

 

"Die bessere Geschichte“ ist ein einfühlsamer Roman über jugendliche Sehnsüchte und deren Manipulation, die darauf folgende Scham und Sprachlosigkeit. Anselm Neft zeigt hier ohne Zeigefinger und Moralisierungen mit literarischen Mitteln, wie komplex die Aufarbeitung solcher Missbrauchsfälle ist. Ein Buch, das uns alle angeht." (Maik Brüggemeyer, Deutschlandfunk Kultur, 3. Mai 2019)

 

"Dies ist ein verstörendes Buch. Ein anstrengendes dazu. Dies ist ein krasses, manchmal kaum auszuhaltendes, manchmal ärgerliches, ein ganz sicher mutiges Buch." (Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 24. April 2019)

 

"Ergreifend und schockierend geschrieben – ein sehr mutiges Buch." (Neue Presse, 16. April 2019)

 

"Die Geschichte liest sich flüssig und bei den brisanten Inhalten ist man unweigerlich auf das Ende gespannt." (Miriam Mairgünther, Buchkultur 183, 2/2019)

 

"Da kennt der Autor in seinem packenden Roman kein Erbarmen: Die perfide Prägung erweist sich auch Jahrzehnte später noch als ins Gehirn gefräst." (Ebba Hagenberg-Miliu, Bonner General-Anzeiger, 30. März 2019)

 

"Die bessere Geschichte ist ein aufwühlendes, hervorragend erzähltes und beklemmendes Buch. Es lebt von den eindrücklich geschilderten Beziehungen und Gefühlen ebenso wie von dem, was es nur vage andeutet." (Sophie Weigand, literatourismus.net, 29. März 2019)

 

"Es sind eindrückliche Schilderungen des pädophilen Erlebens, die Neft gelungen sind. […] Auch die Darstellung von Trauma und Traumafolgen ist hervorragend."  (Julia Seeliger, Der Freitag, 28. März 2019)

 

"Mit einem hauchfeinen Sensorium ausgestattet, vermag es Neft glänzend, uns die komplizierten Gefühlslagen seine Opferfiguren zu offenbaren, ohne dabei vorschnell in das gängige Täter-Opfer-Schema abzugleiten […] Anselm Neft […] gibt mit seinem mitreißend geschriebenen Buch all jenen eine Stimme, die in der Odenwaldschule, den kirchlichen Institutionen und sonst wie gearteten Ordensgemeinschaften dieses Landes ähnliches erlebt haben – und die doch bis heute schweigen müssen, weil ihre anhaltende Indifferenz den Erlebnissen gegenüber es ihnen weiterhin gebietet. Dafür ist ihm nicht genug zu danken." (Peter Henning, Spiegel-Online,  18. März 2019)

 

"Die bessere Geschichte ist nicht nur ein schockierender, sondern auch ein ungeheuer kluger Roman.“ (Tomasz Kurianowicz, Radio Bremen 2, 12. März 2019)

 

"Schon nach der ersten Seite hat Anselm Neft seinen Leser völlig in den Bann gezogen." (Die Welt, 11. März 2019)

 

"Neft steigt tief in die Psyche eines Jungen ein, der auf keinen Fall Opfer sein will. Er macht eindrücklich klar wie Täter-Opfer-Dynamiken wirken und warum Missbrauch oft so lange unentdeckt bleibt." (Miriam Böndel, emotion, 7. März 2019)